Tätigkeitsgebiete

 

Für vom Gesetzgeber als besonders wichtig erachtete Rechtsakte ist die Mitwirkung von Notaren vorgeschrieben.

 
Im Wesentlichen wirkt der Notar dabei mit durch: 

 

  • Erstellung, Prüfung, Verlesen, Erläuterung und Belehrung über wesentliche Elemente der Urkunde und Unterzeichnung durch die Beteiligten und den Notar (Beurkundungen)

  • Beglaubigungen (Feststellung, dass eine bestimmte Person ein Schriftstück zu einem bestimmten Zeitpunkt in Gegenwart des Notars unterzeichnet oder seine Unterschrift anerkannt hat)


Die wesentlichen Geschäfte liegen in den Bereichen: 

  • Grundstücksrecht: Kaufverträge, Bauträgerkaufverträge, Übertragungs-/Schenkungsverträge, Grundschulden, Nießbrauchsrechte, Wohnungsrechte etc.

  • Gesellschaftsrecht: Gründung von Kapitalgesellschaften [z.B. GmbHs oder UGs (haftungsbeschränkt), Aktiengesellschaften), Veränderungen von Gesellschaftsverträgen, Beurkundungen von Hauptversammlungen (AG) und von Gesellschafterversammlungen (GmbH und UG (haftungsbeschränkt)], Umwandlungen, Handelsregisteranmeldungen (auch von Personengesellschaften wie OHG, KG oder GmbH & Co. KG)

  • Vorsorgende Rechtsgestaltung: General- und Vorsorgevollmachten; Schenkungs-/Übertragungsverträge

  • Erbrecht: Testamente, Erbverträge, Erbauseinandersetzungen, Vermächtniserfüllungsverträge, Erbscheinsanträge, Erbschaftsausschlagungen

  • Familienrecht: Eheverträge, Partnerschaftsverträge, Adoptionsanträge, Regelung von Rechtsbeziehungen bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften, Scheidungsfolgenvereinbarungen


Der Notar ist bei der Erfüllung seiner Aufgaben Inhaber eines staatlichen Amtes, welches er jedoch auf eigene Rechnung führt. Er ist zur Unparteilichkeit verpflichtet und hat im Rahmen seiner Betreuungs- und Belehrungspflichten die Interessen aller Beteiligten zu beachten und zu wahren. Zur Wahrung seiner Unabhängigkeit darf und muss der Notar nach den gesetzlichen Gebühren des GNotKG abrechnen. Die Rechnungen des Notars werden in regelmäßigen Abständen von einem Prüfer des Landgerichts überprüft. Der Notar wird in der Folge einer Prüfung dann angewiesen, zu viel erhobene Gebühren zurückzubezahlen und zu wenig berechnete Gebühren bei den Beteiligten nachzuerheben. 

Durch das hohe Anforderungsprofil der Rechtsvorschriften für den Notar, die Vorgaben der Notarkammern und die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze ist der Aufwand des Notars für hochqualifizierte Kräfte (Notariatsassessoren, Notariatsfachwirte und Notariatsfachangestellte) sehr groß. In unserem Notarbüro arbeiten drei Notare, ein Notar a.D., vier Notariatsassessoren, eine Rechtswirtin, drei Notarfachwirtinnen, zwei angehende Notarfachwirtinnen, fünf Notarfachassistentinnen, 16 Notarfachangestellte und mehrere Auszubildende. Jeder von uns ist intensiv bemüht, die hohen rechtlichen Anforderungen und die Erwartungen der Rechtssuchenden jederzeit einzeln und im Team bestmöglich umzusetzen.

 

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